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Zoomtrader – Erfahrungen, Testbericht und Leistungsmerkmale

ZoomTrader war längere Zeit einer der wenigen in Europa bekannten Anbieter von binären Optionen, die nicht innerhalb der EU lizensiert und reguliert werden. Dies hat sich jedoch inzwischen geändert. Zoomtrader gehört seit Dezember 2014 zu den binären Brokern, die der zypriotische Finanzaufsichtsbehörde CySEC unterliegen. Im gleichen Jahr galt ZoomTrader als einer der vielversprechendsten Aufsteiger der Branche, sodass viele Kunden Erfahrungen mit ZoomTrader machen konnten.

ZoomTrader auf einen Blick

  • Gegründet 2014
  • Deutscher-Support
  • Mindest Ersteinzahlung 250€
  • Mindesthandelssumme 10€
  • Maximalehandelssume 1000€
  • Bonus bis zu 1000€
  • Einer der junger Binär Broker
  • Verlustabsicherung in Risikostufen wählbar
  • Mobiles Trading per App
  • Hohe Bonuszahlungen
  • Interessante Basiswerte
  • Deutscher Support

Welchen Leistungsumfang bietet ZoomTrader?

ZoomTrader bietet hinsichtlich der Vielfalt der Basiswerte ein solides Angebot ohne große Überraschungen. Rund 70 Underlyings aus den Bereichen Forex, Aktien, Indizes und Rohstoffe hat der binäre Broker im Programm. Waren früher auch einige Exoten darunter, hat ZoomTrader sein Angebot inzwischen an die Branche angepasst und bietet nur noch wenige seltene Basiswerte an. Allerdings werden diese Underlyings ohnehin nur von den wenigsten getradet, sodass dies für den Großteil der Trader keinen Verlust darstellt. Die Kryptowährung Bitcoin ist jedoch nach wie vor dabei.

Die Handelsoptionen bei ZoomTrader sind unserer Erfahrung nicht besonders außergewöhnlich, dafür jedoch umfangreich. Der Trader kann zwischen Digital, Turbo, Touch Up/Down, One Touch und Range wählen.

Unter „Digital“ verbirgt sich die bekannteste Art, binäre Optionen zu handeln. Der Trader wählt hier ein Basiswert aus und entscheidet, ob der Kurs innerhalb der Laufzeit sinkt oder fällt.

Eine Abwandlung davon stellen die Turbo-Optionen dar, die nach dem gleichen Prinzip funktionieren, allerdings über einen wesentlich kürzeren Zeitraum abgeschlossen werden. ZoomTrade bietet Turbooptionen über 30, 45 und 60 Sekunden sowie 1, 2 und 5 Minuten. Damit bietet der binäre Broker im Vergleich sehr kurzfristige Laufzeiten an. Die längeren Laufzeiten sind bei ZoomTrader im Vergleich zu andere binären Brokern mit 24 Stunden oder einer Woche nicht all zu lang.

Bei der Touch-Option setzt der Trader darauf, dass das Kursniveau eine vorher festgelegte Grenze berührt. Die Range-Option stellt dazu gewissermaßen das Gegenstück dar. Hier geht es darum, dass der Kurs während der Laufzeit innerhalb eines festgelegten Preisbereiches bleibt. Ähnlich ist die One Touch-Option, bei der das Kursniveau zu Laufzeitende innerhalb eines Preisbereiches liegen muss oder diesen berührt.

Die Rendite liegt im klassischen Bereich bei bis zu 83 Prozent. Im High-Yield-Bereich können bis zu 650 Prozent erzielt werden. Die Mindesthandelssumme bei herkömmlichen Handelsarten liegt bei 25 Euro, im besonders kurzfristigen Turbobereich sind nur fünf Euro gefordert.

Eine Besonderheit bei ZoomTrader sind die Risikostufen, die der Trader bei vielen Optionen eingeben kann. Sie bestimmen sowohl die Rendite als auch die Verlustabsicherung.

Ist ZoomTrader seriös oder Betrug?

ZoomTraderGlobal ist Teil von Novox Capital Ltd. Das Unternehmen zeigt sich auch für die beiden binären Broker OptionBit und OptionXP verantwortlich, die zu den beliebtesten und bekanntesten Anbietern auf dem Markt gehören. ZoomTrader wird so von einer zypriotischen Kapitalgesellschaft betrieben, die nach Zyperns Recht registriert ist. Die Novox Capital Ltd selbst ist von der CySEC (Cyprus Securities and Exchange Commission) zugelassen. Damit erfüllt ZoomTrader die Rahmenbedingungen der EU und darf in der gesamten EU betrieben werden. Der binäre Broker ist auch bei der BaFin registriert, unterliegt da jedoch natürlich keiner zusätzlichen Regulierung.

ZoomTrader hatte seinen Sitz zu Beginn einige Zeit lang nicht auf Zypern, wie für binäre Broker typisch, sondern war auf den British Anguilla beheimatet, während auch ein Büro in London geführt wurde. Es zeichnete sich jedoch schnell ab, dass ZoomTrader eine Lizensierung in Zypern anstrebt jultayh. Dies wird von den meisten binären Brokern zum einen aus steuerlichen Gründen bevorzugt, zum anderen vergeben kaum andere europäische Länder bislang Lizenzen an Anbieter von binären Optionen. ZoomTrader erfüllte die notwendigen Auflagen und wurde nach der üblichen Anfangsphase lizensiert. Dazu gehört auch eine Teilnahme am Investor Compensation Funds, die die Einlagen der Kunden im Falle einer Insolvenz des Brokers absichert.

ZoomTrader ist im Vergleich zu anderen binären Brokern einer der Anbieter, die die rechtlichen Bedingungen am einfachsten und übersichtlichsten auf der Webseite zur Verfügung stellt. Allerdings sind sämtliche Dokumente zumindest derzeit noch nicht ins Deutsche übersetzt, was etwas bedauerlich ist. Natürlich führt dies jedoch nicht dazu, dass ZoomTrader als unseriös angesehen werden könnte oder sollte. Im Bergleich zu anderen binären Brokern ist ZoomTrader unserer Erfahrung nach einer der transparentesten Anbieter.

Ein- und Auszahlungsmethoden und –Bedingungen

ZoomTrader bietet auf dem ersten Blick nur wenig Zahlungsmöglichkeiten, dieser Eindruck täuscht jedoch. Zu Beginn werden Kunden nur auf die Einzahlungsmethoden Kreditkarte und Banküberweisung aufmerksam gemacht. Es gibt jedoch – je nach Herkunftsland noch zahlreiche andere Zahlungsmethoden, die von Skrill, Sofortüberweisung, Web Money über UnionPay bis hin zu iDeal und TrustPay reichen. Die Zahlungsmöglichkeiten bei ZoomTrader sind also durchaus zufriedenstellend, auch wenn ein paar größere Namen fehlen.

Die Eröffnung eines Kontos ist ab einer Mindesteinzahlung von 250 $ möglich. Inzwischen arbeitet ZoomTrader mit unterschiedlichen Kontotypen. Im geringsten Kontotyp „Bronze“ erhalten Kunden wöchentliche Marktberichte, Videokurse zur Einleitung und eine Handelsstrategie. Im Silber-Konto erhalten die Trader darüber hinaus noch mehr Videos, tägliche Marktberichte und mehr 2 Handels-Strategien. Allerdings sind hierfür bereits Einzahlungssummen zwischen 5.000 und 9.999 € erforderlich. Wer noch mehr investiert, kann von wöchentlichen Webinaren, einem Kontomanager und einer besonders schnellen Auszahlung profitieren. Auch eine wöchentliche Schulung und bessere Renditen sind Teil des Angebotes. Ab 50.000 € können Trader zudem ein Platinum-Konto nutzen, dessen Konditionen mit dem Support ausgehandelt werden können.

ZoomTrader gehört zu den binären Brokern, die fast dauerhaft einen Bonus auf Einzahlungen anbieten. Die Einzahlungssumme muss dafür mindestens 200 € betragen. Der maximale Bonus ist auf 10.000 € gedeckelt. Wie hoch der Bonus ist, hängt auch von der Einzahlungssumme und dem erreichten Kontotyp ab. In der Regel muss der Bonusbetrag 30-fach umgesetzt werden. Eine Auszahlung des Echtgeldes ist jederzeit möglich, allerdings erlischt das Bonusguthaben, wenn die Umsatzbedingungen nicht erfüllt worden sind.

Für die Auszahlung ist in der Regel eine Identitätsprüfung notwendig, um dem Anti-Geldwäschegesetz zu genügen. In der Regel reichen eine Kopie des Personalausweises und ein Adressnachweis durch eine Versorgerrechnung. Viele Kunden haben mit ZoomTrader gute Erfahrungen gemacht, was die Auszahlungsprozedur angeht. In der Regel ist das Geld bereits innerhalb von fünf Werktagen gut geschrieben, in den AGBs ist die Bearbeitungsdauer auf 10 Werktage beschränkt. Ab einem Auszahlungsbetrag von 200 € erhebt ZoomTrader keine Bearbeitungsgebühren für die Auszahlung. Darunter erhebt der binäre Broker Gebühren von 30 € je Auszahlung. Die bevorzugte Auszahlungsmethode ist die Kreditkarte. Ist dies nicht möglich, wird in der Regel die Banküberweisung genutzt.

Kundenservice, Plattform und Demokonto

Der Kundenservice von ZoomTrader ist werktags zwischen 10 und 18 Uhr erreichbar. Damit bietet der binäre Broker im Vergleich eher komfortable Arbeitszeiten für seine Servicemitarbeiter. Der Support ist auch auf deutscher Sprache erreichbar und kann per Hotline, E-Mail oder Live Chat kontaktiert werden. In der Regel werden Neukunden, die sich innerhalb der Geschäftszeiten anmelden, jedoch ohnehin innerhalb weniger Minuten vom Kundendienst kontaktiert. Er soll sicherstellen, dass die ersten Schritte reibungslos funktionieren, und hilft bei Fragen weiter.

ZoomTrader hat lange Zeit ein Demokonto angeboten, wirbt damit jedoch nicht mehr. Da das Demokonto ohne zeitliche Begrenzung und ohne Eröffnung eines Handelskontos nutzbar war, war das Angebot von ZoomTrader im Vergleich zu anderen binären Brokern eines der besten Angebote. Es empfiehlt sich deswegen, den Kundenservice zu kontaktieren und nach einem Demokonto zu fragen. In der Regel lässt der Support mit sich reden und stellt einen kostenfreien Demo-Account zur Verfügung.

Etwas bedauerlich ist, dass ZoomTrader die zahlreichen Lernmaterialien nicht allen Kunden gleichermaßen zur Verfügung stellt. Stattdessen hängt die Auswahl vom Kundenkonto ab und wird mit höheren Einzahlungssummen größer. Es gibt jedoch ein Einführungsvideo, ein E-Book, verschiedene Videokurse und auch Material für Fortgeschrittene, das sogar unabhängig von einer Anmeldung angesehen werden kann.

Für Vieltrader mit großem Kapital ist der Kontomanager zusammen mit der 1-to-1-Schulung natürlich ein besonderes Serviceangebot, was unter der Masse klar heraussticht. Nur eine Handvoll binärer Broker bietet einen derartigen Service überhaupt an. Eine Klassengesellschaft beim Kundenservice ergibt sich dadurch jedoch nicht. Jeder Kontotyp hat eigene Mitarbeiter zugeteilt. Allerdings lässt sich natürlich nicht leugnen, dass der Service für die oberen Account-Typen wesentlich umfangreicher und vielfältiger ist.

Interessant können für viele Trader auch die Sonderaktionen sein, die ZoomTrader in regelmäßigen Abständen anbietet. Hier zeigt sich, dass der binäre Broker seine Nische noch nicht ganz gefunden hat. Mal bietet er Wettkämpfe mit anderen Tradern an, deren Sieger mit hochwertigen Sachpreisen belohnt, werden, mal ermöglicht er risikofreie Trades innerhalb bestimmter Bonusaktionen. Für die Kunden bleibt es so jedoch in jedem Fall spannend.

ZoomTrader bietet seinen Kunden auch die Möglichkeit, unterwegs zu traden. Die dazugehörige App ist für iOS und Android verfügbar und kann in den entsprechenden Stores heruntergeladen werden.

Unser Fazit zu ZoomTrader

ZoomTrader ist ein relativ junger binärer Broker, der sich sein Alter jedoch nicht ansehen lässt. Vereinzelt hakt es noch an der ein oder anderen Übersetzung, ansonsten wirkt der Anbieter professionell und bietet viele Handelsarten und Basiswerte. Hier merken Trader zweifelsohne die große Erfahrung der Betreiber. Der Mindesteinsatz von 25 Euro könnte jedoch etwas geringer sein, um auch Trader mit wenig Kapital genügend Möglichkeiten zu bieten. Etwas bedauerlich ist auch, dass ZoomTrader im Vergleich zu vielen anderen Anbietern keine kostenfreie Auszahlung außerhalb des Mindestbetrages bietet. Die Regulierung durch die CySEC hat die Vertrauenswürdigkeit des binären Brokers deutlich erhöht, auch wenn sich der Anbieter ohnehin durch ein seriöses Angebot auszeichnet.

Vom Handel mit binären Optionen leben

Viele Menschen träumen von einem Leben als Vollzeit-Trader. Dabei sehen sie oft nicht, was wirklich hinter der Fassade eines Traders steckt, sondern oft nur das, was Ihnen die Werbung verspricht. Im ersten Augenblick klingt auch alles sehr schön. Man muss sich nur auf eine Asset-Klasse fokussieren, zum Beispiel Forex und die Arbeitszeiten stehen von vornherein fest. Nehmen wir zur Verdeutlichung das Devisenpaar EUR/USD. Bevor um 09:30 Uhr der Handel in London beginnt, ist in diesem Devisenpaar oft nicht viel los. Bedeutet für den Trader : Ausschlafen und in Ruhe Frühstücken. Da der Arbeitsweg entfällt – das Büro ist ja meist zu Hause und besteht aus nicht viel mehr als einem Tablett – hat man also genügend Zeit für eine Runde Jogging oder Gassi mit dem Hund. Einen Blick in die Tageszeitung geworfen und der Tag kann ganz entspannt beginnen. Wie Sie meiner Wortwahl entnehmen können, sieht der Alltag eines Traders natürlich ganz anders aus und mit Entspannung hat das Ganze auch nur sehr wenig zu tun. Einzig der entfallende Arbeitsweg ist tatsächlich ein nicht zu verachtender Vorteil.

Aber dennoch ist etwas Wahres an der Geschichte des Vollzeit-Traders dran und es ist tatsächlich auch mit dem Finanzinstrument Binäre Option möglich, seinen Lebensunterhalt durch den Handel zu bestreiten. Falsch ist jedoch, dass der Hande mit binären Optionen leichter ist oder man schneller zu seinen Gewinnen kommt, weil die Rendite oft höher ist, als bei anderen Anlageformen. Kurzum – es steckt viel Arbeit, viel Geduld und auch viel Zeit dahinter. Richtig ist aber, dass die schnelle Auszahlung und die vorher festgelegte Rendite tatsächlich Vorteile sind, die den Handel mit binären Optionen gegenüber anderen Anlageformen einfacher erscheinen lassen. Von Vorteil ist sicher auch die Tatsache, dass in der Regel Renditen von 80-90 % ausgeschüttet werden.

Binäre Optionen genießen schon lange kein Schattendasein mehr und die Vorwürfe von Betrug und Glücksspiel sind zum Glück auch so gut wie aus der Presse verschwunden. Mittlerweile ist die Anzahl an regulierten Brokern und Handelsarten so groß geworden, dass binäre Optionen anderen Finanzderivaten in Nichts mehr nachstehen. Dennoch gehört sehr viel Ausdauer und vor Allem eiserne Disziplin zum erfolgreichen Traden dazu. Auch bei binären Optionen ist ein gewisses Verständnis des Marktgeschehens von Nöten, genauso wie ein rudimentäres Wissen um Charts und Preisbildung.

Tipp vom Autor: In unserem Brokervergleich haben wir nur regulierte Broker getestet. Bitte entscheiden Sie sich auch nur für einen regulierten Broker. Erst kürzlich hat Malta die Regularien für Broker von Binären Optionen verschärft und auch die CySEC – die Regulierungsbehörde Zyperns – ist auf die Regulierung von Brokern für binäre Optinen spezialisiert.

Welche Dinge müssen beachtet werden?

Ein wichtiger Faktor beim Leben als Trader ist das managen des Risikos und seines Vermögens. Dazu gehört unter anderem eine breite Risikostreuung, die auch oder gerade durch den Handel mit binären Optionen umgesetzt werden kann. Das bedeutet, dass man nicht nur verschiedene Währungspaare handeln soll, sondern Marktneutralität auf verschiedene Asset-Klassen verteilen sollte. Durch die Diversifikation ist es leichter Verluste auszugleichen, weil andere Positionen im Gewinn beendet werden. Wenn man seinen Lebensunterhalt jedoch durch das Trading verdienen möchte, muss man schon ein gewisses Maß an Risikofreude an den Tag legen Denn nur auf Sicherheit bedacht, fällt die Rendite auch entsprechend gering aus.

Deshalb ist der Umgang und das managen des eigenen Kapitals das wichtigste, wenn man zukünftig sein Geld als Trader verdienen möchte. Immerhin muss man über eine gewisse Summe von Grundkapital verfügen, um überhaupt vernünftig traden zu können. Und diese Summen können manch einem zu Kopf steigen. Sie sollten nicht vergessen, dass Sie laufende Kosten wie Strom, Miete und Versicherungen nicht aus dem Depot decken können, weil Sie sonst die Investitionssumme schmälern würden.

Und hier spielt die Einstellung zum Job eine entscheidende Rolle, die nicht nur Tradern bewusst sein muss, sondern letztendlich jedem selbstständigen Unternehmer. Geld, welches Sie Ihrem Depot oder Unternehmen entziehen, steht dem Handel oder Investitionen nicht mehr zur Verfügung und schmälert letztendlich Ihren Gewinn. Machen Sie nicht den Fehler, und entziehen Sie Ihrem Depot sofort sämtliche Gewinne, sondern profitieren Sie vom Zinseszinseffekt, indem Sie die Gewinne re-investieren. Oder verringern Sie die Positionsgrößen und entsprechend das Risiko.

Wenn Sie mit Ihrem Broker zufrieden sind, dann gibt es oft keinen Grund zu wechseln. Dennoch kann es nicht schaden sich von Zeit zu Zeit auf Vergleichsseiten über die Angebote anderer Broker zu informieren. Auch die Möglichkeit Bonus-Zahlungen in Anspruch zu nehmen, kann Ihr Kapital erhöhen. Broker arbeiten stets an der Weiterentwicklung Ihrer Software und Tradingplattformen, um Ihnen den Handel so angenehm wie möglich zu gestalten. Arbeiten Sie stets mit der neuesten Software und scheuen Sie sich auch hier nicht vor einem Wechsel, wenn andere Software oder Plattformen übersichtlicher gestaltet sind oder einfach eine größere Funktionalität aufweisen. Nutzen Sie stets das Optimale für sich.

Es ist sehr wohl möglich, durch den Handel mit binären Optionen seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Doch glauben Sie mir, es ist ein Job wie jeder andere, bei dem das Geld Tag für Tag mühsam verdient werden muss. Schauen Sie sich auf den Straßen Ihrer Stadt um: Fahren dort nur große Sportwagen oder sind alle anderen Menschen um Sie herum zu blöde, weil Sie arbeiten gehen, obwohl der Trader-Beruf so einfach und entspannend ist.

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Binäre Optionen am Wochenende handeln

Nicht alle privaten Trader haben in der Woche Zeit und Lust zum Handel mit binären Optionen. Zum Handel gehört bekanntermaßen auch die nötige Portion Ruhe und Gelassenheit, um keine Bauch-Entscheidungen zu treffen. In Deutschland sind wir Börsenzeiten von 0900-17:30 Uhr gewohnt. Zumindest was den Handel von Aktien betrifft. Durch die zunehmende Globalisierung und die Zeitverschiebung, eröffnen sich jedoch neue Chancen und vor allem neue Handelszeiten. Begründet durch die Zeitverschiebung öffnen und schließen Börsen zu unterschiedlichen Zeiten. Zumindest scheint es so für den in Deutschland beheimateten Trader,

Betrachtet der Trader aus Deutschland die Handelszeiten in Asien, so wird er feststellen, dass bereits Sonntag Nacht der Handel an den Börsen beginnt. Denn zu diesem Zeitpunkt öffnen die Börsen in China und Japan und auch die Handelsplätze in Australien und Neuseeland haben bereist geöffnet. Gerade im Forex-Handel beginnen die Handelszeiten sehr früh, sodass ein Handel bereits ab Mitternacht möglich ist.

Wenn sich der Handel an den asiatischen Märkten allmählich dem Ende neigt und das Volumen allmählich abnimmt, dann öffnen die Börsen in Europa. Während der Aktienhandel wie bereits erwähnt nur von 0900 – 1730 an deutschen Börsenplätzen möglich ist, können Termingeschäfte in der Regel bis 20:00 Uhr getätigt werden.

Screen 1

Durch weltweiten Zugang zu internationalen Börsen steigt auch das Volumen und damit die Liquidität der Märkte, sodass auch kleinere Börsenplätze für private Trader mehr und mehr in den Fokus rücken. Beispielsweise die Börse in Kuweit, die um 06:20 MEZ öffnet und schon um 09:20 Uhr wieder schließt. Dafür sind die Handelszeiten von Sonntag bis Donnerstag festgelegt. Die gleichen Zeiten gelten sowohl für Dubai, als auch die Börse in Saudi Arabien.

Wo kann man den Börsenplatz Dubai handeln?

Ein Argument, welches zum Beispiel für den Broker BDSwiss spricht, ist eben die Tatsache, dass verschiedene Börsen gehandelt werden können. So zum Beispiel ist es möglich den DFM-Index der Börse von Dubai zu traden. Und so ist es durchaus möglich, am Sonntag Morgen binäre Optionen auf diesen Index zu handeln.

Um diesen Index zu handeln, kann man entweder die Kursstellung des Brokers für binäre Optionen nutzen oder aber man sucht sich ein externes Analyse-Werkzeug. Man sollte sich jedoch nicht zu einem Trade hinreißen lassen, nur weil man den Morgen Zeit und Ruhe hat, sondern stets eine ordentliche Chartanalyse vorweggestellt haben.

Screen 2

Betrachtet man den Beispiel-Chart, so erkennt man, dass im 1-Stundenchart ein deutlicher Abwärtstrend vorliegt. Je nach bevorzugter Strategie, könnte man in diesem Fall auf fallende Optionen setzen, da eine Fortsetzung des Trends möglich erscheint. Der Abwärtstrend ist voll intakt, sodass ein Put-Option durchaus denkbar wäre.

Was aber im Chart auch auffällt ist die Tatsache, dass der Trend kurz nach oben gebrochen wurde, bevor es zu weiter fallenden Kursen kam. Dieses könnte ein erstes Indiz für die Schwäche der Bären sein. Je nach Strategie könnte man jetzt auf weitere bullishe Anzeichen warten und die Augen nach Reversals offenhalten. Für eine Long- oder Call-Position ist es zwar definitiv noch zu früh, aber beim generieren eines neuen Hochs wäre diese Option durchaus denkbar.(4 Pfeil von links). Genauso könnte an diesen Punkten aber auch eine Put-Position eingegangen werden.

Laufzeiten von 30 Minuten, wie sie für diesen Handel günstig erscheinen, werden vom Broker angeboten. Jedoch gilt es hier gut und wohlüberlegt zu handeln. So muss man beispielsweise nicht die ganzen 30 Minuten Laufzeit ausschöpfen, sondern kann auch etwas später einsteigen. Würde man beispielsweise in dem oberen Bild einsteigen, so wäre man noch 28 Minuten investiert, während ein späterer Einsteig das Risko minimieren würde, da die Laufzeit kürzer wäre.

Wie ging es weiter?

Betrachtet man den weiteren Verlauf der Option, so erkennt man, dass der Abwärtstrend weiterhin intakt blieb und die Put-Option definitiv die richtige Entscheidung war. Ein neuer Hochpunkt wurde nicht generiert, sodass eine Call-Option nicht in Frage kam.

Screen 3

Dennoch ist Vorsicht geboten. Auch wenn eine Laufzeit von 30 Minuten im Stundenchart durchaus angemessen erscheinen kann, darf man nicht außer Acht lassen, dass sich ein Trend auch mal kurzfristig ändern kann und über die letzten Hochpunkte steigen kann. Daher ist es notwendig nicht überhastet, aber dennoch so früh wie möglich in einen Trend einzusteigen. In diesem Fall hieße das, bereits beim ersten oder zweiten Pfeil einzusteigen, also immer einen jungen Trend zu suchen.

Sonntagshandel Dank Globalisierung möglich

Dank international angebotener Börsen ist der Handel mittlerweile für jeden Trader möglich. Egal ob Schichtarbeiter oder gleichbleibender Arbeitszeit. Und wer in der Woche nicht genügend Ruhe für Chartanalysen hat, dem wird durch BDSwiss der Handel auch am Sonntag morgen ermöglicht. Dabei setzt der Broker auf verschiedene Indizes aus kleineren Staaten, wie zb Israel, Kuweit oder eben Dubai.

Der Handel von binären Optionen auf diese Indexe erfolgt dabei nach dem gleichen System wie bei anderen Indizes oder Aktien auch. Jedoch werden nur Put/Call-Optionen auf diese Indizes angeboten und die Laufzeiten der Optionen betragen in der Regel 30 Minuten. Bis zwei Minuten vor Ablauf der Option kann jedoch noch eingestiegen werden, sodass die Laufzeit auf diese Weise verringert werden kann.

 

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Handelstipp: Das systematische Trading im USDJPY

Gehandelt wird der japanische Yen im Währungspaar USD/JPY gegen den US-Dollar. Wie bekannt ist, gehört dieses Währungspaar zu den Majors, so wie auch EUR/USD und GBP/USD. Es handelt sich um die liquidesten Währungspaare.

Natürlich hat jedes Währungspaar auch seine Eigenheiten. Diese lernt man im Laufe der Zeit kennen. Hilfreich sind die Eigenheiten allemal, denn sie unterstützen die Prognose und auch die Einschätzung. Hier wird Ihnen ein Trade vorgestellt, der allerdings noch einige Erkenntnisse benötigt hätte.

Die Analyse von USD/JPY

Zuerst sollte eine Analyse des Tagescharts durchgeführt werden. Nur so kann sich ein mittel- bis langfristiges Bild über die Lage auf dem Markt gemacht werden. Der Trade liegt in der Vergangenheit, also wird der aktuelle Kurs ausgeblendet.

Screen 1

Screen 1: Tageschart des USD/JPY

Der Aufwärtstrend ist hier sehr deutlich zu sehen. Er dauert schon sehr lange an und auch ein mittelfristiger Abwärtstrend ist zu beobachten. Dies ist an den blauen Aufwärtslinien zu erkennen. Auch das Hoch, die rote Linie, ging langsam wieder nach unten.

Die untere Trendline (blau) kam ins Blickfeld, als diese Unterstützung gebrochen wurde. Es war vorherzusehen, dass die Trendlinie nur kurze Zeit halten würde. Wäre dem nicht so, dann würde es einen dynamischen Abverkauf in Richtung der 2000er Moving Average (rot) geben.

Ein Plan könnte so aussehen:

  • Call-Option wenn Trendlinie hält
  • Put-Option wenn Trendlinie nicht hält

Hier handelt es sich nur um zwei Möglichkeiten und um keine geplanten Trades. Es sagt noch lange nicht darüber aus, ob eine Trendlinie hält oder nicht. Für eine Planung müssen noch einige weitere Parameter in Betracht gezogen werden. Hierzu ist das kurzfristigere 4-Stunden-Chart wichtig.

Mit dem MACD- und RSI Indikator werden weitere Filterfaktoren einbezogen. Somit wird eine Besätitung zur Nachhaltigkeit der Bewegung geliefert.

 

Screen 2

Screen 2: 4-Stundenchart des USD/JPY

Hier an diesem 4-Stunden-Chart wird der eindringliche und dynamische Kurst der unteren Trendlinie noch einmal deutlich. Es gilt jedoch weiterhin: Der Abpraller war zu erwarten, aber wie sieht der Anstieg aus? Dieser sollte durch einige weitere Faktoren bestätigt werden.

  • Dynamischer Abpraller an der Trendlinie
  • RSI Indikator steigt an und durchbricht die RSI Abwärtslinie
  • MACD Histogramm befindet sich oberhalb der MACD Moving Average
  • Der Widerstand (rote Linie), der ein wichtiges Hoch darstellte wurde nach oben hin wieder gebrochen.

Hier sehen wir einige Parameter, die für eine Call-Option srechen. Die Trendline war zuerst Unterstützung. Daraufhin das ebenso der RSI Indikator einen Anstieg gezeigt und einen Abpraller bestätigt. Ein weiteres Indiz für haltende Stärke war der Bruch der RSI Trendlinie.

Der Widerstand auf dem Weg nach oben war enorm. Abzuwarten wäre für einen Trade angebracht gewesen. Denn so wird klar, ob der Widerstand nach oben gebrochen wird. Außerdem sollte das Histogramm des MACD Indikators oberhalb der MACD Moving Average sein. Dies war der Fall.

Einer Call Option stand durch dem Bruch des Widerstandes nichts mehr im Wege. Eine Laufzeit von einem Tag oder einer Woche hätte gereicht, um einen Gewinn zu erzielen. Der Trend kann aber auch weitergeritten werden, so bestünde die Möglichkeit oberhalb der blauen Flagge zu kommen. Bestätigt wurde dieser Trend jedoch nicht mehr vom MACD Indikator.

Das Fazit

Wie man sehen kann, benötigt es nicht viel, um solche Trades zu machen. Es genügen zwei Indikatoren und ein gutes technisches Setup. Man sollte solche Setups immer vorher identifizieren und dann erst eine Strategie aufbauen.

Wenn mit der Analyse der Lage begonnen wird, werden solche Setips gut erkannt. Wichtige Widerstände und Unterstützungen ermöglichen Setups erst. Die Sichtweise auf Basis des 4 Stunden Charts konnte dabei helfen. So konnten bestätigende Indikatoren angewandt werden und auch der Kaufzeitpunkt wurde identifiziert. Der richtige Zeitpunkt ist das leichte Zurückkommen des Kurses an die Ausbruchstelle. In einem langfristigen Chart kannn dies allerdings nicht immer gut erkannt werden.

Mit dem Broker OptionFair kann man binäre Optionen auf Währungen und auch Forex handeln.

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Was passiert mit Gold ?

Gold ist in den Hinterköpfen der Meisten Menschen noch immer als krisenfeste Anlageform verankert. Doch blickt man auf die zurückliegenden 3 Jahre zurück, so müsste man zu dem Schluss kommen, dass Gold einen enormen Aufwärtstrend hingelegt haben müsste. Verfall des Ölpreises, Ukraine-Krise, ins Wanken geratene Europäische Staaten und nicht zuletzt die aktuelle Griechenlandkrise. Doch anstatt zu steigen, fällt der Kurs des gelben Edelmetalls wie ein Stein. Und das bereits schon seit dem Jahre 2011. Seit 2012 befindet sich der Kurs sogar in einem sehr starken Abwärtstrend. Die Ursache für den Wertverlust des Rohstoffes muss also anderswo gesucht werden.

Zum Einen gilt Gold auch als Inflationsschutz. Und die globale Inflation ist im Augenblick weltweit auf einem sehr geringen Niveau. Bei gleichbleibender Inflationsrate ist aus Sicht dieses Aspektes also nicht von einer baldigen Erholung auszugehen. Zumindest gilt das für die längerfristige Betrachtung.

Screen 1

Screen 1: Wochenchart

Im Chart erkennt man die dicke in blau eingezeichnete 200 Tagelinie, die von sehr vielen Anlegern beachtet wird und deshalb eine gewisse Aussagekraft hat. Diese wurde bereits im Jahr 2013 nach unten gebrochen, was für die meisten Anleger und Investoren als sehr baerishes Zeichen gewertet wurde. Nach dem Bruch der Linie ging der Kurs in einen gerichteten Abwärtstrend über, wie man anhand der eingezeichneten roten Linien sehr schön erkennen kann. Aber was war der Grund?

Der US-Dollarkurs hatte zwar schon deutlich abgegeben und notierte bereits sehr schwach, aber die Inflation war bereits sehr niedrig. Im Gegensatz zu den anderen Rohstoffen konnte Gold jedoch nicht davon profitieren und den anderen Rohstoffen folgen.

Ein weiterer Grund der auf jeden Fall genannt werden muss waren die geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank. Durch die Stützkäufe brachte sie den Aktienmarkt wieder in das Blickfeld der Anleger und Investoren und ließen Gold als Anlageform verblassen. Gold konnte somit innerhalb dieser Zeit kaum steigen. Darüber hinaus versorgte auch die japanische Notenbank BoJ die Märkte mit Liquidität.

Als es im Jahre 2014 auch in den Schwellenländern anfing zu kriseln, fand Gold eigenartigerweise keinen Anklang bei den Investoren. Somit verloren immer mehr Anleger Vertrauen in den Rohstoff und seiner Form als krisensicherer Inflationsschutz. Nachdem weltweit immer mehr Notenbanken intervenierten und die Märkte stützten, war das auch möglicherweise gar nicht mehr notwendig geworden. Die Anleger vertrauten immer mehr den Notenbanken.

Aber auch die weltweite Nachfrage insgesamt nach physischem Gold hat in den letzten Jahren mehr und mehr nachgelassen. Es gibt also mehrere Faktoren, die für einen zur Schwäche tendierenden Goldpreis sprechen. In dieser Phase wären daher Shorts bzw. Put Optionen am besten für den Handel geeignet, denn die oben genannten Faktoren lassen nur den einen Schluss zu. Nämlich, dass der Goldpreis wohl nur dann wieder steigen wird, wenn auch die Inflation nachhaltig steigende Tendenz aufweist.

Der Tageschart

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Screen 2: Tageschart von Gold

Selbst, oder gerade wenn man in den Tageschart switched, ist die deutliche Schwäche im Chart zu erkennen. So gab es bereits drei Ausbruchsversuche nach oben, die allesamt scheiterten. Geldpolitisch betrachtet, wurde der Euro durch eine leicht gestiegene Inflation stärker und der US-Dollar schwächer. Diese drei gescheiterten Ausbruchsversuche waren weitere Indizien, dass es zu weiteren Verkäufen kommen würde. Ein guter Händler hätte sich daher was Gold anbetrifft, entweder aus dem Markt rausgehalten oder nur Puts gehandelt, weil die Wahrscheinlichkeit so auf seiner Seite gestanden hätte.

Ausblick auf die Entwicklung bei Gold

Der Goldpreis ist mittlerweile schon sehr weit gefallen und das Bauchgefühl suggeriert einem, dass allmählich eine Bodenbildung erfolgen müsse. Analysiert man den Chart jedoch nach charttechnischen oder auch markttechnischen Gesichtspunkten, so sieht aktuell nichts nach steigenden Kursen oder einer Bodenbildung aus. Die nächste starke und psychologisch wichtige Marke liegt nun bei 1.000USD.

Einen kurzfristigen Boden hat der Goldpreis an der Unterstützungslinie zwischen 1.070-1.080 US Dollar je Feinunze gefunden. Darunter bestünde weiteres Abwärtspotential bis eben 1.000 US Dollar je Feinunze. In der Regel ist es jedoch so, dass der Preis kurz vor einer relevanten Unterstützung dreht. Es wäre daher auch denkbar, dass der Preis nicht ganz bis 1.000 US Dollar je Feinunze fällt, bevor er eine Unterstützung findet.

Bleibt Gold ein Inflationsschutz?

Diese Frage muss man ganz klar mit „Ja“ beantworten, denn

  • Gold hat zwar den Status als Krisenschutz aufgegeben, da dieser auf die Notenbanken übergegangen ist. Aber Krisen, die nicht geldpolitisch gelöst werden können, werden den Goldpreis nach wie vor steigen lassen
  • Nach wie vor ist die Inflation auf einem sehr niedrigen Level, weshalb es aktuell nicht zu steigenden Kursen kommen wird
  • Obwohl es nach wie vor bei Kleinanlegern zu erhöhter Nachfrage kommt, reichen diese Käufe nicht aus, um den Kurs nachhaltig zu beeinflussen.

Mittel- bis langfristig orientierte Anleger sollten deshalb von weiter fallenden Kursen ausgehen.

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Verschiedene Währungen werden durch geldpolitische Einflüsse dominiert

Derzeit gibt es auf dem Währungsmarkt eine ganz bestimmte Entwicklung zu beobachten. Die Preisstabilität ist einigen Notenbanken zu unsicher, daher wird eine eher lockere Geldpolitik verfolgt.

Die kanadische Bank of Canade (BoC), betreibt eine eher lockere Geldpolitik und agieren mit dovish. Auch die neuseeländische Notenbank (RBNZ), die australische Notenbank (RBA)die EZB und auch die Bank of Japan (BoJ).

Es gibt allerdings auch zwei Notenbanken, welche eine strengere Zinspolitik planen. Dazu gehört die britische Notenbank Bank of England (BoE) und die US amerikanische Notenbank FED. Eingestellt sind diese Banken hawkish. Das Vorhaben: Die Leitzinsen sollen angehoben werden.

Die lockere Geldpolitik – Was bedeutet dies?

Die lockere Geldpolitik kann am Einfachsten an den Charts der Währungen gesehen werden. Hier sehen wir das erste Chart. Der kanadische Dollar gegen den US Dollar, auch genannt USDCAD. Laut diesem Kurs steigt der USDCAD, also wird die Abwertung des kanadischen Dollars sichtbar.

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Screen 1: Tageschart des USD/CAD

Der Leitzins wurde bei der BoC um 0,25 Prozent gesenkt, somit kann es auch weitere Zinssenkungen geben. Der Kurs lässt erkennen, dass dieser Schritt bereits vorhersehbar war. Wie bereits berichtet wurde, haben auch wir auf diesen Trend hingewiesen.

Sehr deutlisch ist der Einfluss der Geldpolitik. Es gab diesbezüglich auch Aussagen von Jennet Yellen (FED), diese haben den US-Dollar weiter vorangetrieben. Aus der Geldpolitik kamen die Gründe des enormen Anstiegs.

Die neuseeländische Notenbank (RBNZ) hat schon zu Anfang des Jahres mit der eher lockeren Geldpolitik angefangen. Es wurden Zinssenkungen angekündigt. Außerdem wurden auch einige weitere Zinssenkungen in Aussicht gestellt. Das Währungspaar NZDUSD fällt eindeutig.

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SCreen 2: Tageschart des NZD/USD

Bei der RBA war man sich unsicher, ob auch diese diesen Kurs einschlagen wird. Dies wurde allerdings bestätigt. Durch die lockere Geldpolitik der australischen Notenbank gab es einen deutlichen Abwärtstrend des Währungspaares AUDUSD

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Screen 3: Tageschart des AUD/USD

Wie sieht es beim Währungspaar EURUSD aus? Hier ist ebenso die fallende Tendenz erkennbar. Auch die Richtung 1,15 Dollar je Euro konnte den Euro nicht stärken. Schon im letzten Jahr wurde der Leitzins durch die EZB gesenkt und somit wird eine sehr lockere Geldpolitik betrieben.

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Screen 4: Tageschart des EUR/USD

Eine sehr lange Zeit in der lockeren Geldpolitik befindet sich auch die japanische Notenbank. Dies ist auch deutlich an Währungspaaren erkennbar. Kontinuierlich steigt das Währungspaar USDJPY an, jedoch sind die Seitwärtsphasen sehr lange.

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Screen 5: Tageschart des JPY/USD

Was hat die straffere Geldpolitik für eine Bedeutung für die Währungen?

Der Kurs der FED und der BoE sind wesentlich straffer. Die Zinsen werden in Zukunft also angehoben. Dieser Effekt ist im Währungskurs gut erkennbar.

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Screen 6: Tageschart des EUR/GBP

An den oberen Charts ist dies auch zu sehen. Der US Dollar wird langsam stärker und die anderen Währungen sinken ab. Das Währungspaar EURGBP wurde auch durch geldpolitische Maßnahmen beeinflusst. Ein Ende ist jedoch noch nicht in Sicht.

Fazit

Der Kurs der Geldpolitiker sollte unbedingt im Auge behalten werden, denn so hat man stetig eine Analyse für einen mittel- bis langfristigen Trend zur Hand. An den oberen Charts war dies zu erkennen. Es ist sehr wichtig zu wissen, welche Notenbank, welchen Einflus auf die Währungen ausübt.

Der Abwärtstrend durch die lockere Geldpolitik war durch den US Dollar begründet. Die aktuellen Trends werden sich wahrscheinlich nicht ändern, da in den USA und Großbritannien die Zinsen angehoben werden und in Kanada und anderen Ländern ist so etwas noch lange nicht in Sicht.

Diese Trends können mit den Broker 24Options und binären Optionen gehandelt werden.

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Wie finde ich das richtige Zeitfenster für meinen Handel?

Es wurden bereits etliche Strategien im Internet vorgestellt, vor allem auf technischer Basis und das Trading von Events und News atorvastatin lipitor. Trend-Following, Swing-Trading, Strategien und Intraday-Basis waren hier vor allem vertreten. Es wurde aufgezeigt, dass es beim Trading meist um das Handeln von Trends geht. Es gibt allerdings auch Ausnahmen, nämlich das Gegenhalten von Levels. Dies nimmt wenig Zeit in Anspruch und ist innerhalb von wenigen Minuten erledigt. Die nachfolgende Strategie ist eine klassische Methode und soll einige Möglichkeiten aufzeigen, Trends in einem Tag zu handeln. Der Unterschied: Wir zeigen dies Schritt für Schritt auf. So wird das Risiko volatiler Kursverhalten ausgeschaltet.

Die Daten prüfen

Jeder Daytrader kennt es, es ist wichtig zu wissen, ob es an diesem Tag überhaupt relevante Daten gibt. Selbstverständlich gibt es diese täglich, doch nicht wirklich alle sind Market-Mover. Einfach auf Quellen des Internets zurückgreifen. Viele Broker haben mittlerweile ebenfalls Wirtschaftskalender im Online-Angebot. Zum Beispiel der Broker OptionTime.

Zu Beginn sucht man den Wert, welcher gehandelt werden soll, und wählt diesen aus. Als Beispiel nehmen wir den DAX. Es sollten alle wichtigen Daten gesucht werden, welche Einfluss auf den DAX nehmen könnten. Hierbei sind besonders die deutschen und die europäischen Konjunkturdaten wichtig. Die US-Daten sollten keinesfalls außer acht gelassen werden, diese könnten wichtig sein. Die wichtigsten Länder sind:

  • EU
  • DE
  • US

Man sollte sich sehr genau mit den Daten auskennen, obwohl auch Wirtschaftskalender die Wichtigkeit der Daten aufzeigen. Folgende Daten könnten wichtig sein:

  • Die EU-Handelsbilanz für den Monat Januar
  • Der wöchentliche US Erdöllagerbestand
  • Der Zinssatz und die Pressekonferenz von FOMC

Auch die EU-Handelsbilanz ist von Bedeutung, allerdings kein enormer Market-Mover, welcher Trends verändern könnte. Es ist jedoch wichtig, dass Trader darauf achten, denn kurzzeitige Trends können initiiert werden. Um 11 Uhr wird die Handelsbilanz veröffentlicht. Also gilt es zu überlegen, ob nicht abgewartet werden sollte. Der Ölpreis richtet sich nach dem US-Erdöllagerbestand, ist für den DAX jedoch nicht wichtig. Die Pressekonferenz der FOMC ist enorm relevant und sollte von den Investoren verfolgt werden. Der Markt um die Konferenz ist volatil und Schwankungen hängen davon ab, ob relevante Entscheidungen bevorstehen. Als Händler sollte man ein Auge darauf haben und die Handelszeiten entsprechend anpassen.

Es wird sich in nächster Zeit ein Zeitfenster für den Handel öffnen: zwischen 11.30 Uhr und 18.30 Uhr. Die Handelsbilanz wird um 11 Uhr veröffentlicht, außerdem findet die FOMC-Konferenz zwischen 19 Uhr und 20.30 Uhr statt.

Das Fazit

Für Intraday-Trader ist die Handelszeit wichtig. Die Volatilität ist für den Käufer, welcher mit binären Optionen handelt als negativ zu bewerten, also gilt es diese Zeiten vermeiden. Möglich ist dies durch das Analysieren relevanter Daten und durch eine genaue vorherige Planung. Auch mögliche Szenarien sollten vorab durchgegangen werden.

Viel Glück!

 

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Angepasstes Trading im S&P500

Betrachtet man das langfristige und übergeordnete Chartbild des S&P500 im Wochenchart über die letzten Monate und Jahre hinweg, so lässt sich festhalten, dass sich der Kurs in einem lang anhaltenden Aufwärtstrend befindet. Das ist eindeutig. Grund dafür dürfte die expansive Geldpolitik der US-Notenbank sein. Im Gegensatz zur augenblicklichen Zinspolitik der EZB, war das Umfeld der US-Amerikanischen Märkte weniger politisch und von Krisen beeinflusst.

Screen 1

Screen 1: Wochenchart des S&P500

Im Zeitraum des Jahresbeginns 2013 bis in den Herbst 2014 verlief der Aufwärtstrend im S&P500 sehr dynamisch und sehr steil. Immer wieder gab es gesunde Korrekturen, die jedoch den Trend nie wirklich gefährdeten. Während dieses Zeitraumes flutete die FED zum dritten Mal die Märkte mit Geld, indem sie das QE3 startete. Mit Auslaufen dieses Programmes endete der Anstieg schlagartig und der Kurs korrigierte heftig. Erst nachdem die FED intervenierte und die Märkte beruhigen konnte, setzte der Kurs seine Erholung fort.

Jedoch mehrten sich Äußerungen, dass früher oder später die Zinsen wieder angehoben werden müssten und die Märkte spekulieren, wann dieser Zeitpunkt wohl kommt. So kommt es, dass sich der Kurs in einer Range befindet, die weder nachhaltig nach oben, noch nach unten verlassen wird. Von diesem Verhalten des Kurses lassen sich Rückschlüsse auf eine sich abschwächende Konjunktur ableiten. Außerdem wurde die FED bezüglich der steigenden Zinsen allmählich konkreter, weshalb die Marktteilnehmer zunehmend skeptischer reagieren. Die europäischen Märkte zeigten sich unterdessen unbeeindruckt. Vielleicht gab es auch Umschichtungen amerikanischer Anleger in europäische Aktien.

Analyse des mittelfristigen Charts

Screen 2

Screen 2: Tageschart des S&P500

Nachdem wir im ersten Teil auf den langfristigen Verlauf des Charts auf Wochenbasis eingegangen sind, möchten wir nun den mittelfristigen Verlauf im Tageschart näher betrachten. Denn hier erkennt die oben erwähnte Fluktuation des Index seit Dezember 2014 noch deutlicher, was auf die Unsicherheit der Investoren hinsichtlich der Konjunktur hindeutet.

Daraus lässt sich nun folgendes ableiten: Betrachtet man den Kursverlauf der letzten Wochen und Monate und vergleicht diesen mit dem aktuellen Verlauf, so lassen sich gewisse Schlussfolgerungen ableiten. Was hat die Kurse in den letzten Wochen getrieben und was hat sich geändert? Lag es tatsächlich an der Flutung der Märkte mit billigem Geld, was nun fehlt? Sollte das so sein, dann ist es kein Wunder, dass es aktuell zu fallenden oder weniger stark steigenden Kursen kommt.

Es ist nun also wichtig, seine Handelsstrategie an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Das A und O ist ein angepasstes Geld- und Risikomanagement und vor Allem Flexibilität! Am besten sieht man die Volatilität im S&P 500 seit Februar 2015. In dem Zeitraum davor (Dezember 2014 bis Februar 2015), hätte man das im vornherein nicht so gut einschätzen können. In den letzten 5 Monaten gab der Kursverlauf des Index jedoch mehrfach Warnsignale, dass er nicht weit nach oben aber auch nicht weit nach unten will.

Dieses Verhalten hätte man sehr gut mit de Handel von binären Optionen umsetzen können. Und zwar wesentlich besser, als mit anderen Finanzderivaten. Denn der große Vorteil bei binären Optionen ist, dass man hierbei keine genauen Einschätzungen hinsichtlich der Laufzeit hätte treffen müssen. Es hätte eine Laufzeit von einigen Tagen gereicht, denn so lange hat sich der Kurs selten unten bzw. oben gehalten. So hätte man die Erholungen mit binären Optionen callen können und die Hochpunkte sehr gut mit binären Optionen shorten können.

Ganz unbeeindruckt von der Griechenlandkrise zeigt sich jedoch auch der US-amerikanische Aktienmarkt nicht. So gab der Index in Folge der aktuellen Probleme unter die Rangebegrenzung nach und berührte sogar leicht die 200er Moving Average. Sollte sich der Kurs in dieser Woche nicht stabilisieren und wieder einmal für ein paar Tage hoch laufen, so bestünde das Risiko eines Abfalls bis zur unteren Trendlinie, die auch im Wochenchart ersichtlich ist.

Geschichte wiederholt sich immer wieder

In der Börse werden Wahrscheinlichkeiten gehandelt und in der Charttechnik geht man davon aus, dass gleiche Formationen auch ähnlich gehandelt werden. Eine Analyse vorangegangener Kursverläufe kann also durchaus erste Rückschlüsse über die möglichen zukünftigen Kursverläufe geben. Unter der Fülle an Informationen, die auf einen tagtäglich einprasseln, kann man alleine am Kurs ersichtlich machen, wie es um die Erwartungen und die konjunkturelle Lage in den USA bestellt ist. Es wird klar, dass der Aktienmarkt selbst als einer der besten Indikatoren für die Konjunktur gesehen werden kann.

Es kann daher nie schaden, seine Handelsstrategie von Zeit zu Zeit auf den Prüfstand zu stellen und gegebenfalls etwas anzupassen. Durch den Wegfall des günstigen Geldes durch die FED und den damit verbundenen Liquiditätsentzug reagiert der Markt als noch Wochen zuvor. Geld- und vor allem Riskiomanagement müssen deshalb entsprechend angepasst werden. Aber auch die europäischen Märkte sind ein gutes Beispiel für die Anpassung von Strategien. Das Risiko um Griechenland belastet die EU-Aktienmärkte, die aufgrund des QE-Programms normalerweise steigen sollten. In diesem Fall wäre es ebenfalls besser Intraday-Trading zu betreiben, um das Overnight-Risiko auszuschalten. Dieser kann am besten mit binären Optionen umgesetzt werden click for more info.

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Der Handel mit binären Optionen nach der Markttechnik

Im Laufe der Zeit werden an dieser Stelle immer mal wieder Strategien oder Handelstipps vorgestellt. Warum? Ganz einfach. Es gibt nicht DAS Handelssystem oder DEN HANDELSTIPP, sondern immer das System, welches am Besten zu einem passt.

So handelt der eine Trader gern Devisenpaare, weil er vormittags die Zeit zum Traden findet und der andere gern US-Amerikanische Indizes oder Aktien, weil er am Liebsten nach Feierabend tradet. Und so bietet es sich an verschiedene Systeme und Strategien vorzustellen, damit jeder einzelne Trader die Chance bekommt, das System zu finden, welches im am besten liegt.

Viele Trader, vor allem Trading-Neulinge, bevorzugen den Handel nach der Markttechnik. Bei den markttechnischen Gesichtspunkten spielt es nämlich eine untergeordnete Rolle, ob man mit den wöchentlich veröffentlichten Wirtschaftsindikatoren oder den geldpolitischen Sitzungen vertraut ist. Nur dann sollte man auf andere Strategien ausweichen. In den meisten Fällen ist das aber nicht notwendig und die wenigsten haben tatsächlich die Zeit dafür, sich mit diesem Thema so intensiv zu beschäftigen. Werbeslogans wie „Sie brauchen absolut kein Wissen um diese Produkte zu handeln“ sind schlichtweg Werbeslogans, die Sie nicht ganz so ernst nehmen sollten.

Nach der Markttechnik zu handeln, heißt sich den Umstand zu nutze zu machen, dass gewisse Muster wiederkehrend sind und an gewissen Marken mit erhöhtem Volumen zu rechnen ist, also die Chance sehr groß ist, dass hier eine Bewegung entstehen wird. Diese Muster wiederholen sich aufgrund des Nachfrage-Angebotszustandes und lassen so eine gewisse Prognosemöglichkeit offen. Auch die Markttechnik ist keine 100%-Lösung, aber es besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit für den weiteren Kursverlauf und kann in vielen Fällen für den Handel nach dieser Technik sprechen.

So existieren verschiedene Muster oder Pattern, die die weiteren Kursverläufe andeuten. So gibt es trendbestätigende Muster oder aber auch Muster, die eine Seitwärtsphase einläuten. Daneben gibt es auch spezielle Muster, die je nach Darstellung des Charts beschrieben werden. Zu nennen wären hier beispielsweise die Kerze bzw. Candle oder der Balken bzw. Bar.

Diese Muster können Grundlage für den Handel nach der Markttechnik sein und all diese Muster helfen dabei eine Handelsstrategie oder –Technik auf Basis der Markttechnik zu entwickeln. Denn sie stellen wichtige Preisbereiche graphisch dar. Welcher der technischen Hilfsmittel man sich bedient bleibt dem Händler überlassen. Wer nach der reinen Markttechnik handelt, der kommt sogar ganz ohne weitere Indikatoren aus.

Trading von Range-Optionen mit Hilfe der Markttechnik

Screen1

Screen 1: Seitwärtsrange im Tageschart

In oben gezeigtem Chart ist ganz deutlich eine Seitwärtsbewegung zu erkennen, die schon eine ganze Weile andauert. Diese Seitwärtsphasen eignen sich hervorragend für den Handel mit Range-Optionen, also für Optionen, die gewisse Schwellen nicht überschreiten dürfen. Der Broker Option888 bietet zu diesem Zweck die Handelsart Range an, die auf Währungen, Rohstoffe, Aktien oder Indexe gehandelt werden kann.

Range Optionen zählen zu den sogenannten High-Yield-Optionen mit sehr hoher Rendite, weil es jederzeit passieren kann, dass der Kurs doch aus seiner Range ausbricht und die Option wertlos verfällt. Aber durch die hohe Rendite sind diese Optionen bei entsprechendem Handelssystem sehr gut handelbar. Um zum Chart zurückzukommen: Hier existieren mehrere Möglichkeiten des Handels von binären Optionen. Entweder wir kaufen jedes Mal an der oberen Begrenzung (die im übrigen „Widerstand“ heißt) eine Put-Option oder kaufen an der unteren Begrenzung (die im Jargon „Unterstützung“ genannt wird) eine Call-Option. Wir gehen aufgrund des Seitwärts-Musters davon aus, dass der Preis an der jeweiligen Begrenzung wieder in die andere Richtung dreht. Diese Technik kann man auf allen Zeitebenen umsetzen.

Zwar zählen die Range-Optionen nicht zu den einfachsten Handelsarten, aber mithilfe der Markttechnik und einer guter Chartanalyse und Kenntnis der Formationen ist es durchaus realistisch, auf Dauer erfolgreiche Trades zu machen. Dank unterschiedlichster Handelsarten von binären Optionen sind hierbei sogar mehrere Möglichkeiten denkbar.

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Die verschiedenen Handelsarten beim Handel mit binären Optionen

Der Handel mit binären Optionen für private Anleger ist inzwischen seit dem Jahr 2008 möglich und wird auch gerne in Anspruch genommen. Online findet sich inzwischen eine große Anzahl an Brokern, die für Trader den Handel relativ einfach möglich machen. Gerade in der Anfangszeit basierte der Handel vor allem auf den klassischen Call- / Put-Optionen. Heute gibt es weitere Handelsarten, die den Tradern zur Verfügung stehen. Bei der Auswahl von einem Online-Broker spielen viele Kriterien eine Rolle. Sowohl der Support als auch die Leistungen sowie die Konditionen sind wichtige Punkte. Auch die angebotenen Handelsarten können die Entscheidung von einem Trader beeinflussen, da es hier ebenfalls ganz unterschiedliche Angebote bei den Brokern gibt.

Die klassischen Call- und Put-Optionen sind in der Regel jedoch bei jedem Broker im Angebot. Bevor ein Trade gesetzt wird, wählt der Anleger erst einmal einen Wert, den er investieren möchte. Die Broker haben verschiedene Mindesthandelssummen, die als Basis zu setzen sind. Bei den Basiswerten, mit denen gehandelt wird, kann der Trader aus Aktien, Indizes, Rohstoffen oder auch Devisen wählen.

Hat er sich für einen Wert entschieden, dann wird eine sogenannte Call- oder eine Put-Option abgeschlossen. Wer sich für Call entscheidet, der setzt darauf, dass der Kurs steigt. Fällt die Entscheidung für Put, dann erwartet der Anleger einen fallenden Kurs. Treffen die Aussagen ein, dann kann der Anleger einen Profit erhalten. Die Höhe von dieser Auszahlung ist abhängig von den Konditionen, die durch den Broker angeboten werden. Bietet ein Broker beispielsweise Auszahlungen in Höhe von 90% an, dann kann bei einem Handel mit 200 Euro ein Plus von 180 Euro verbucht werden. Die Laufzeiten sind ebenfalls flexibel und reichen von gerade einmal wenigen Minuten bis hin zu einer ganzen Woche. Es gibt aber auch den 30-Sekunden-Handel oder den 60-Sekunden-Handel. Hier muss schnell reagiert werden. Dafür sind die Gewinne aber auch hoch – ebenso wie mögliche Verluste.

Diese Handelsarten gibt es

Beim Handel mit binären Optionen wird grundsätzlich zwischen drei verschiedenen Handelsarten unterschieden. Neben den Call- und Put-Optionen gibt es noch die Range Optionen sowie die Touch- und No-Touch-Optionen. Wenn ein Broker eine weitere Handelsart anbietet, dann soll dies für den Trader besonders interessant klingen. Tatsächlich sind die vierten Handelsarten jedoch einfach nur eine Abwandlung einer der bekannten Handelsarten. Beispiele hierfür sind die 30-Sekunden-Optionen, die jedoch zu den Call- und Put-Optionen gehören.

Zudem gibt es bei manchen Brokern noch Zusatzoptionen, die als Ergänzungen zu den Handelsarten gesehen werden können. Diese Zusatzoptionen können sein:

  • Early Closure
  • Rollover
  • Option Builder
  • Ladder
  • Double up

Die Call- und Put-Optionen beim Handel

Wie bereits erwähnt handelt es sich bei den Call- und Put-Optionen um die erste Handelsart, die angeboten wurde. Andere Namen für diese Handelsart sind „High und Low“ oder „Cash or Nothing“. Wer auf den steigenden Kurs setzt kauft Call. Bei fallenden Kursen wird sich für Put entschieden. Ein Trade kann auch im Geld landen. Dies ist der Fall, wenn der Kurs über oder unter dem Einstiegskurs liegt. Gerade für Anfänger im Bereich des Handels ist diese Handelsart ideal geeignet.

Bei den Renditen geben die Broker die Möglichkeiten an. In der Regel bewegen sich die Renditen zwischen rund 70 und 90%. Mehr oder weniger ist natürlich ebenfalls möglich aber eher selten. Die Laufzeiten beginnen bei 30 Sekunden und können auch über mehrere Monate gehen. Besonders beliebt sind Laufzeiten zwischen 15 Minuten und zwei Stunden.

Die High-Yield-Optionen (Touch-Optionen) beim Handel

Die Touch-Optionen beinhalten mehrere mögliche Varianten, die für den Handel genutzt werden können. Die One-Touch-Optionen bringen dann einen Gewinn, wenn der Kurs eine Preisgrenze berührt. Diese Preisgrenze wird zu Beginn festgelegt. Es reicht aus, wenn der Wert nur einmal an diese Grenze kommt. Dabei ist auch egal, ob der Kurs drüber geht oder nach dem Berühren wieder fällt.

Die One-Touch-Optionen werden inzwischen ebenfalls schon als Standard angesehen und finden sich normalerweise in den Angeboten der Broker wieder. Zusätzlich gibt es noch die Double-Touch-Optionen. Hier ist es notwendig, dass der Kurs mindestens zweimal die Preisgrenze berührt. Das Gegenteil stellen dann die No-Touch-Optionen dar. Eine Berührung der Preisgrenze ist hier nicht erwünscht. Bei einer Range Option gibt es eine Range, die definiert wird und die durch den Kurs erreicht werden muss.

Wer Erfolg bei den Touch-Optionen hat, der kann teilweise sehr hohe Renditen erzielen, die beim Handel mit binären Optionen als High Yields bezeichnet werden. Aber auch das Verlustrisiko ist hier recht hoch.

Die Range Optionen beim Handel

Die Range Optionen sind auch als Boundary bekannt und werden als Grenzhandel bezeichnet. Der Trader legt sich bei dieser Handelsart für den Kurs von einem Basiswert fest. Dieser muss nach der Ablaufzeit des Handels entweder inside oder outside der Spanne liegen. Die Spanne wird vorgegeben durch die obere und die untere Grenze. Hat der Trader sich richtig entschieden, erhält er eine Gewinnausschüttung.

Anders als bei den anderen Handelsarten setzt der Trader hier nicht auf eine Trendrichtung sondern nur auf eine Grenze (Boundary). Je breiter die Grenze desto höher die Gewinnchancen. Das Risiko steigt mit einer zunehmenden Eingrenzung, aber auch die Höhe der möglichen Gewinne nimmt zu, je kleiner die Grenzen gesetzt werden.

Mit Zusatzoptionen die Gewinnausschüttung flexibler gestalten

Bei einigen Brokern ist es möglich, dank vorhandener Zusatzoptionen den Handel mit binären Optionen noch flexibler zu gestalten. Mit dem Early Closure beispielsweise ist es möglich, die Option vorzeitig enden zu lassen. Wenn bis zu diesem Zeitpunkt bereits Gewinn entstanden ist, kann dieser so gesichert werden. Gleichzeitig lassen sich aber auch Verluste reduzieren. Mit dem Double Up ist es möglich, eine Position noch zu erhöhen, die einen Gewinn zu erwirtschaften scheint. Mit dem Option Builder, der vor allem für erfahrene Trader eine interessante Möglichkeit darstellen kann, ist es sogar möglich, die binären Optionen selbst zusammenzustellen und so für erhöhte Gewinnchancen zu sorgen oder auch den Verlust zu dezimieren.

Viele Broker bieten auch eine Akademie sowie ein Demokonto an. Auf diese Weise ist es möglich, sich als Trader erst einmal einen Überblick darüber zu verschaffen, wie die Handelsarten funktionieren und wie die angebotenen Zusatzfunktionen für den Handel eingesetzt werden können.

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